Der koreanische Hersteller begnügt sich nicht mehr damit, den Übergang zur Elektromobilität zu begleiten: Er treibt ihn voran mit einer kompletten Modellpalette, starken Leistungen und einem Design, das mit Konventionen bricht. Ob Familien-SUV, sportlicher Kompaktwagen oder futuristisches Nutzfahrzeug: Kia gestaltet die Mobilität von morgen.
Langsam, aber sicher gewinnt Kia auf dem luxemburgischen Markt an Boden. Der koreanische Hersteller baut nach und nach eine komplette Palette an Elektrofahrzeugen auf, die sogar Nutzfahrzeuge umfasst – ein Bereich, an den sich bislang nur wenige wagen.
Der EV3 gehörte 2025 in Luxemburg zu den am häufigsten zugelassenen E-Autos. Sein Geheimnis? Eine großzügige Reichweite, ultraschnelles Laden und Gesamtbetriebskosten, die sowohl für Flotten als auch Privatpersonen interessant sind.
EV4 und EV5: Kia geht in den Schlüsselsegmenten in die Offensive
Kia erweiterte sein Angebot an Elektrofahrzeugen um zwei wichtige Neuheiten. Der EV4 ist ein eleganter Kompaktwagen, der als Hatchback und Fastback erhältlich ist und Stilbewusste anspricht. Mit einer Reichweite von bis zu 633 Kilometern, einer Ladezeit von 31 Minuten und einem gelungenen Design, das dem EV9 ähnelt, verspricht er Leistung und Raffinesse. Der Preis ist moderat (ab 37.604 Euro). Der EV4 könnte sich zu einer Referenz im C-Segment entwickeln.
Der EV5 hingegen setzt auf Familienfreundlichkeit. Der 4,60 Meter lange SUV bietet eine Reichweite von 530 Kilometern, einen XXL-Kofferraum und Premium-Technologien wie einen dreifachen Panoramabildschirm und digitale Erkennung. Mit seinem höheren Preis (ab 44.470 Euro) richtet sich der EV5 an Menschen mit hohem Platzbedarf.
Kia geht sogar noch einen Schritt weiter für diejenigen, die den Adrenalinkick lieben. Der Hersteller bietet GT-Varianten an, die beeindrucken. Der EV6 GT leistet 650 PS und beschleunigt in 3,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Der imposantere EV9 GT mit 508 PS erreicht dieses Tempo in 4,6 Sekunden.
2026 wird auch das Jahr des EV2. Dieser kompakte SUV aus dem B-Segment, der auf der Brüsseler Automobilausstellung seine Weltpremiere feierte, will ebenfalls überzeugen. Er wurde in Europa entworfen, entwickelt und wird bald auch dort hergestellt – im Kia-Werk im slowakischen Žilina neben der Limousine EV4. Noch kann er nicht getestet werden, doch versichert Kia, dass es die Innovation und den Geist seiner großen Elektro-SUVs in ein stadttaugliches Format überträgt.
PBV: Kia erfindet das Nutzfahrzeug neu
Kia nimmt den Markt für gewerbliche Kunden ins Visier mit der Vorstellung des PV5, dem ersten Modell der PBV-Reihe (Platform Beyond Vehicle). Das zum „International Van of the Year 2026” gekürte Modell ist in den Versionen Cargo und Passenger erhältlich. Es verspricht eine Reichweite von bis zu 416 Kilometern, eine Nutzlast von 790 Kilogramm und fortschrittliche Konnektivität. Als eine Art Van könnte dieser Kleintransporter für Unternehmen oder Gemeinden interessant sein. Mit einem Preis ab 32.250 Euro erscheint auch hier der Preis moderat.
Ein Multi-Motor-Ansatz
Kia kehrt Verbrennungs- und Hybridmotoren nicht den Rücken. Der weltweit erfolgreiche Sportage erhält ein Facelift und ist weiterhin als Benziner, HEV und PHEV erhältlich. Der kompakte Crossover Stonic wird mit einem neuen Armaturenbrett und verbesserter Konnektivität modernisiert. Zudem kommt der K4, der Nachfolger des Ceed, 2026 als Benziner sowie Hybrid auf den Markt.