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Temperaturen um den Gefrierpunkt, eingeschaltete Heizung und hohe Geschwindigkeiten: Mehrere europäische Automobilclubs wollten herausfinden, wie gut familienfreundliche Elektroautos lange Winterfahrten meistern. Den anspruchsvollen Test auf dem Prüfstand durchliefen 14 Modelle auf einer 582 Kilometer langen, simulierten Fahrt von München nach Berlin. Das Ergebnis: Einige glänzen, andere überzeugen nur bedingt.

Die Reichweite von Elektroautos sinkt, sobald das Thermometer fällt und insbesondere auf der Autobahn. Unter diesen Bedingungen fahren Familien gerne in den Urlaub oder ins Wochenende. Im WLTP-Prüfverfahren wird die Reichweite jedoch bei 23 °C und moderater Geschwindigkeit gemessen, weshalb die Werte nicht unbedingt mit der tatsächlich erreichbaren Reichweite im Alltag übereinstimmen. Die europäischen Automobilclubs haben daher ein strenges Prüfverfahren entwickelt, um eine einfache Frage zu beantworten: Wie viele Kilometer lassen sich im Winter tatsächlich stressfrei zurücklegen?

Die Ergebnisse sprechen für sich: Die tatsächliche Reichweite variiert zwischen 293 und 441 Kilometern, während die Reichweite nach WLTP mit 502 bis 719 Kilometern angegeben wird. Der Verbrauch liegt zwischen 22,2 und 35,3 kWh/100 km und damit weit über den WLTP-Werten (14,7 bis 21,9 kWh/100 km). In 20 Minuten Ladezeit gewinnen die Fahrzeuge je nach elektrischer Bauweise eine Reichweite zwischen 153 und 300 Kilometern zurück – im Durchschnitt 34 Prozent ihrer Batteriekapazität.