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SUV machen inzwischen mehr als die Hälfte der Neuwagenverkäufe in Europa aus. Opel geht trotzdem einen anderen Weg. Die nächste Studie der Rüsselsheimer, der STX Concept, widmet sich ganz dem Kombi. Premiere feiert sie im Oktober auf dem Pariser Autosalon.

Opel hat den Namen der Studie bekanntgegeben. Sie heißt „Sports Tourer eXperimental“, kurz STX. Damit ist klar, worum es geht. Das „ST“ steht für Sports Tourer. So nennt Opel seit Jahren die Kombiversionen seiner Modelle, etwa den aktuellen Astra Sports Tourer. Das „X“ zeigt, dass es sich um eine Designstudie handelt und nicht um ein künftiges Serienmodell. Ein konkretes Auto kündigt Opel deshalb nicht an. Die Rüsselsheimer zeigen vielmehr, wie sie sich den Kombi von morgen vorstellen.

Wie groß die Herausforderung ist, zeigen die Zahlen. Im Jahr 2024 entfielen laut dem europäischen Herstellerverband ACEA 53 Prozent der Neuwagenverkäufe in der EU auf SUV, nach 51 Prozent im Vorjahr. Seit 2015 wächst ihr Anteil kontinuierlich. Für Kombis weist der Verband keine eigene Statistik aus, er ordnet sie den klassischen Segmenten (C, D) zu. Der Trend zeigt aber deutlich, in welchem Umfeld Opel an dieser Karosserieform festhält.

Kombi-Tradition seit 1953

Opel verweist auf eine lange Geschichte. Schon 1953 half der Hersteller mit dem Olympia Rekord Caravan, den Kombi in Europa zu etablieren. Heute führt der Astra Sports Tourer diese Tradition fort. Sein Laderaum fasst bis zu 1.634 Liter.

„Wie der Name andeutet, stellt der Opel STX Concept unsere Vision eines aerodynamisch effizienten Kombis dar – einer Karosserieform, bei deren Einführung Opel in Europa eine Vorreiterrolle gespielt hat“, sagt Opel-Chef Florian Huettl. Er stellt die Studie am 12. Oktober in Paris vor. Laut Huettl zeigt der STX Concept die nächste Generation der Opel-Designsprache. Einzelne Elemente sollen in künftige Serienmodelle einfließen. Welche das sind und ob auch ein Kombi darunter ist, bleibt offen.