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Die moderne Balance aus Effizienz, Technologie und Vielseitigkeit

Mit dieser fünften Generation hatte Kia sein Flaggschiff-SUV bereits tiefgreifend verändert und ihm ein mutiges Design, eine Aufwertung und ein reichhaltiges Technikangebot verliehen. Das Facelift stellt diese Balance nicht auf den Kopf, sondern verfeinert sie. In dieser Konfiguration wird der Sportage GT Line vom nicht aufladbaren Vollhybridantrieb 1.6 T-GDi mit 239 PS angetrieben.

Die Kia-Designsprache im Wandel

Die ästhetische Weiterentwicklung des Kia Sportage in dieser überarbeiteten Version folgt einem Ansatz stilistischer Reife. Wo die aktuelle Generation mit ihrer Kühnheit und ihren scharfen Linien Eindruck gemacht hatte, mildert dieses Update einige Elemente ab und stärkt zugleich die Gesamtkohärenz des Fahrzeugs im Einklang mit der jüngsten Markenidentität. Die Frontpartie ist das markanteste Element dieser Entwicklung. Die nunmehr Star Map genannte Lichtsignatur erhält ein feineres Design. Diese Entwicklung rückt den Sportage klar näher an die Elektromodelle von Kia heran und spiegelt den Willen zu einer stilistischen Vereinheitlichung wider. Auch der Kühlergrill wurde neu gezeichnet, mit einer grafischeren Gestaltung und einer natürlicheren Einbindung in den Stoßfänger. Das Ganze gewinnt an optischer Breite und an Präsenz auf der Straße. Die Ausstattungslinie GT Line verstärkt diesen Eindruck mit distinktiven Elementen, die eine dynamische Note verleihen, ohne ins Übertriebene zu verfallen. Die schwarzen Einsätze, die spezifischen Räder und die Verarbeitungsdetails tragen dazu bei, den Charakter des Fahrzeugs zu betonen, und bewahren dabei eine gewisse Eleganz. So gelingt es dem Sportage, Sportlichkeit und Zurückhaltung zu verbinden, eine in diesem Segment oft schwer erreichbare Balance. Das Profil bleibt dem der Phase 1 treu, mit gut ausgewogenen Proportionen und einer Silhouette, die den bei manchen SUV typischen wuchtigen Eindruck vermeidet. Die leicht abfallende Dachlinie verleiht eine dynamische Note, während die großzügigen Glasflächen zum Raumeindruck beitragen. Am Heck fallen die Änderungen dezenter aus, tragen aber zur allgemeinen Harmonisierung bei. Die Leuchten erhalten eine klarere Zeichnung und der Stoßfänger gewinnt an Schlichtheit. In seiner Gesamtheit will dieses Facelift nicht durch einen stilistischen Bruch beeindrucken, sondern das Design verfeinern. Das Ergebnis überzeugt, mit einem Sportage, der an Glaubwürdigkeit und Modernität gewinnt und zugleich seine Identität bewahrt.

Ein hochwertiges und funktionales Ambiente

Der Innenraum des Kia Sportage zählt zu den Höhepunkten dieser Weiterentwicklung. Kia setzt hier seine Aufwertung fort, mit einem Ansatz, der zugleich Technologie, Ergonomie und wahrgenommene Qualität in den Vordergrund stellt. Schon beim Einsteigen fällt der Blick sofort auf das neue gebogene digitale Doppeldisplay, das das gesamte Armaturenbrett strukturiert. Diese Fläche vereint Instrumentierung und Infotainmentsystem, kompatibel mit kabellosem Apple CarPlay und Android Auto, in einer gelungenen optischen Kontinuität. Der Effekt ist zugleich modern und immersiv und bleibt dabei bestens ablesbar. Die Benutzeroberfläche wurde für ein intuitiveres Erlebnis neu gestaltet. Die Menüs sind klar, die Navigation flüssig und die Informationen leicht zugänglich. Kia trifft die sinnvolle Entscheidung, nicht vollständig auf Touchbedienung zu setzen, und behält halbphysische Bedienelemente für wesentliche Funktionen wie Klimatisierung und Infotainment bei. Dieser hybride Ansatz erhält eine ausgezeichnete Ergonomie im Alltag, insbesondere während der Fahrt. Die Ausstattungslinie GT Line fügt mit einer hochwertigeren Präsentation eine zusätzliche Dimension hinzu. Die verwendeten Materialien zeugen von einem qualitativen Anspruch, mit angenehm anzufassenden Oberflächen und sauberen Verarbeitungen. Die zweifarbige Polsterung aus Veganleder und Alcantara schafft ein zugleich modernes und warmes Ambiente. Die elektrisch verstellbaren, beheizten und belüfteten Sitze bieten ein ausgezeichnetes Komfortniveau. Sie eignen sich bestens für lange Strecken, mit wirksamem, aber nicht einengendem Seitenhalt. Das Platzangebot ist eine weitere Stärke des Sportage. Die Fondpassagiere verfügen über großzügigen Platz, sowohl bei der Beinfreiheit als auch bei der Kopffreiheit. Dieses Raumangebot macht ihn zu einem besonders familientauglichen Fahrzeug. Auch der Kofferraum überzeugt mit einem Volumen von 587 Litern. Diese Vielseitigkeit wird durch das in dieser Konfiguration vorhandene Panoramadach verstärkt, das zusätzliche Helligkeit bringt und das Raumgefühl steigert. Die Totwinkelkamera zeigt beim Setzen des Blinkers das Bild direkt im Kombiinstrument an; diese Funktion verbessert die Sicherheit deutlich.

Ein optimierter Antriebsstrang

Der Antrieb beruht auf der Kombination eines 1,6-Liter-Turbobenziners mit 180 PS und eines Elektromotors mit 60 PS, für eine Gesamtleistung von 239 PS und ein Drehmoment von 380 Nm. Der Elektromotor wird von einer Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 1,49 kWh gespeist, die unter den Rücksitzen platziert ist, um den Innenraum zu schonen. Anders als Plug-in-Hybride erfordert diese Konfiguration kein externes Aufladen. Das System arbeitet autonom und gewinnt Energie in den Brems- und Verzögerungsphasen zurück. Dieser Ansatz bietet einen großen Vorteil bei der Einfachheit der Nutzung. Diese technische Wahl sorgt für ein natürlicheres Fahrgefühl, mit Empfindungen, die näher an einem klassischen Verbrenner liegen. Das Zusammenspiel des Hybridsystems ist besonders gut beherrscht. Im Stadtverkehr wird der Elektromotor stark beansprucht, was Verbrauch und Emissionen senkt. Bei Beschleunigungen arbeiten beide Motoren zusammen, um solide Fahrleistungen zu bieten. Auf Land- und Autobahn übernimmt der Verbrennungsmotor, mit punktueller Unterstützung durch den Elektromotor. Dieses intelligente Energiemanagement ermöglicht einen kontrollierten Verbrauch. Im WLTP-Zyklus weist der Sportage einen Verbrauch von 5,7 Litern auf 100 Kilometer aus, bei Emissionen von 130 Gramm CO2 pro Kilometer. Unter realen Bedingungen lässt sich ein Bereich zwischen 5,9 und 6,5 Litern halten, was für ein SUV dieser Größe eine sehr respektable Leistung darstellt.

Der Hybridkomfort unter realen Bedingungen

Auf der Straße bestätigt der Kia Sportage seine Ausrichtung auf Komfort und Vielseitigkeit. Das Fahrwerk schluckt Unebenheiten wirksam und bietet ein gutes Maß an Filterung, ohne die Stabilität zu beeinträchtigen. Die Lenkung zeigt sich präzise und ausreichend konsistent, was das Vertrautwerden mit dem Fahrzeug erleichtert. Das Fahrverhalten ist gesund und vorhersehbar, mit einer guten Gesamtbalance.

Der Hybridantrieb trägt zum Fahrkomfort bei. Die Anfahrphasen erfolgen dank des Eingreifens des Elektromotors lautlos. Die Übergänge zwischen den beiden Antrieben sind fließend und nahezu unmerklich, außer bei kräftigen Zwischenspurts; dann dreht der Motor hoch und das Getriebe braucht etwas Zeit zum Schalten. Die Fahrleistungen sind vorhanden, mit wirksamen Zwischenspurts und ausreichender Leistung für alle Einsatzzwecke. Der Sportage fühlt sich sowohl in der Stadt als auch auf der Autobahn wohl. Die über die Schaltwippen am Lenkrad einstellbare Rekuperationsbremse erlaubt es, den Grad der Energierückgewinnung an die Vorlieben des Fahrers anzupassen. Diese Funktion fügt der Fahrt eine zusätzliche Dimension hinzu, indem sie das Energiemanagement optimiert. Es ist zudem möglich, in den Sport-Modus zu wechseln; in diesem Fall dienen die Schaltwippen direkt dem Gangwechsel des 6-Gang-Getriebes. Die Fahrassistenzsysteme sind zahlreich und gut integriert. Der adaptive Tempomat, der Spurhalteassistent und die übrigen Systeme tragen dazu bei, sich auf langen Strecken entspannter zu fühlen, und lassen sich direkt am Lenkrad deaktivieren.

Ein stimmiges Angebot auf dem Markt

Mit diesem Facelift bestätigt der Kia Sportage seine Präsenz im Segment der Kompakt-SUV. Er bietet eine besonders überzeugende Synthese aus Design, Technologie, Komfort und Energieeffizienz. Es ist ein modernes, vielseitiges Fahrzeug, das bestens auf die Erwartungen der heutigen Autofahrer zugeschnitten ist. Er ist in mehreren Antriebsvarianten erhältlich: Benziner, Hybrid und Plug-in-Hybrid. Die Version HEV GT Line wird ab 45.340 € angeboten.

Pro

  • Kontrollierter Verbrauch
  • Komfort
  • Nicht vollständig touchbasiert

Contra

  • Hinten keine automatische Fensterheberfunktion (One-Touch)
  • Getriebe in „sportlicher“ Fahrweise etwas träge

Technische Daten

Leistung : 239 PS (175 kW)
Drehmoment : 380 Nm
Batteriekapazität : 1,39 kWh
Verbrauch (WLTP) : 5,5–6 L/100 km
CO2-Emissionen (WLTP) : 124–135 g CO2/km
Beschleunigung : 0–100 km/h = 7,9 s
Höchstgeschwindigkeit : 196 km/h
Gewicht : 1.665 kg
Grundpreis (HEV) : ab 45.340 €